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Hinweise zum Berufspraktikum im Diplomstudiengang Maschinenbau

Die hier aufgeführten Richtlinien basieren auf der Studienordnung der Universität Karlsruhe für den Bachelor- und Diplomstudiengang Maschinenbau vom 23.07.2003 (vgl. § 13-19).


 
Dauer der berufspraktischen Ausbildung 

Die Gesamtdauer des Praktikums beträgt mindestens 26 Wochen. Davon entfallen 6 Wochen auf das Grundpraktikum und weitere 20 Wochen auf das Fachpraktikum. Fehltage im Praktikum müssen nachgeholt werden. Zu Fehltagen zählen u.a. Urlaubstage und Abwesenheit wegen Arbeitsunfähigkeit.


 
Praktikantenvertrag

Das Praktikantenverhältnis wird rechtsverbindlich durch den zwischen dem Betrieb und dem Praktikanten abzuschließenden Ausbildungsvertrag. Im Vertrag sind alle Rechte und Pflichten des Praktikanten und des Ausbildungsbetriebes sowie Art und Dauer des Praktikums festgelegt. Das Praktikum gilt als Ausbildung im tertiären Bildungsbereich und ist daher förderungsfähig nach BAföG. Der Praktikant muss sich zwecks Gewährung an die zuständige Behörde seines Wohnortes wenden.
 


Vermittlung von Praktikantenstellen

Das Praktikantenamt vermittelt keine Praktikumsstellen. Auf der SCM-Homepage finden sich jedoch einige Ausschreibungen für Praktika in der Industrie. Bezugsquellen für Praktika sind auch die für den Ausbildungsraum zuständige Agentur für Arbeit, die Industrie- und Handelskammer, Internet-Jobbörsen etc.
 


Fachpraktikum

Ziel

Im Fachpraktikum soll der Studierende praktische Erfahrungen in der Industrie sammeln, die im Studium erworbenen Kenntnisse anwenden und das Berufsfeld eines Ingenieurs kennenlernen.
 


Inhalte

Die Tätigkeiten im Fachpraktikum müssen inhaltlich denen eines Ingenieurs entsprechen. Die Tätigkeiten können aus folgenden Gebieten gewählt werden:

  • Wärmebehandlung,
  • Werkzeug- und Vorrichtungsbau,
  • Planung von Instandhaltung, Wartung und Reparatur,
  • Planung von Messen, Prüfen und Qualitätskontrolle,
  • Oberflächentechnik,
  • Entwicklung, Konstruktion und Arbeitsvorbereitung,
  • Montage-/Demontageplanung und
  • andere fachrichtungsbezogene komplexe Tätigkeiten (Projekte) entsprechend den gewählten Schwerpunkten


Aus diesen 8 Gebieten sollen im Diplomstudiengang mindestens 5 und im Bachelorstudiengang mindestens 4 unterschiedliche Gebiete nachgewiesen werden. Dabei wird empfohlen, Tätigkeiten aus dem Gebiet der im Studium gewählten Vertiefungsrichtung oder damit in Zusammenhang stehende Tätigkeiten zu absolvieren. Tätigkeiten aus dem Bereich eines Facharbeiters werden für das Fachpraktikum nicht anerkannt.

 


Berichterstattung

Für das Fachpraktikum muss kein Bericht angefertigt werden.

 


Anerkennung

Für das Fachpraktikum ist ein Tätigkeitsnachweis (Praktikantenzeugnis) der Firma mit Art und Dauer des Praktikums im Original erforderlich. Die Art der einzelnen Tätigkeiten muss aus dem Nachweis/Zeugnis klar ersichtlich sein. Praktika, die an Universitäten, gleichgestellten Hochschulen oder in vergleichbaren Forschungseinrichtungen durchgeführt wurden, werden im Diplomstudiengang in einem Umfang von maximal 6 Wochen als Teil der berufspraktischen Ausbildung anerkannt.
Die Anerkennung des Praktikums erfolgt durch das Praktikantenamt der Fakultät Maschinenbau. Das Praktikantenamt entscheidet, inwieweit die praktische Tätigkeit den Praktikumsvorschriften entspricht und daher als Berufspraktikum anerkannt werden kann. Eine Ausbildung, über die nur unzureichende Tätigkeitsnachweise vorliegen, weil sie unvollständig oder nicht verständlich abgefasst sind, wird nur zu einem Teil ihrer Dauer anerkannt.

 


Bachelor-/Diplomprüfung

Die Bachelor-/Diplomprüfung kann nur abgeschlossen werden, wenn das vollständig absolvierte Fachpraktikum durch das Praktikantenamt anerkannt wurde und die hierfür ausgestellte Anerkennungsbescheinigung dem Studierendenservice des KIT vorliegt. Die Bachelor- bzw. Diplomarbeit kann nur angemeldet werden, wenn die Anerkennung der gesamten berufspraktischen Ausbildung vorliegt. Die Hauptfachprüfungen können auch ohne abgeschlossene berufspraktische Ausbildung absolviert werden.

 


Freiwilliges Industriepraktikum

Die vorgeschriebenen 26 bzw. 16 Wochen des Industriepraktikums sind als Minimum zu betrachten. Es wird empfohlen, freiwillig weitere praktische Tätigkeiten in einschlägigen Betrieben durchzuführen.