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Praktikumsordnung für den Masterstudiengang Maschinenbau

(für Studienanfänger ab WS 2016/2017)

Die hier aufgeführten Richtlinien basieren auf der Studien- und Prüfungsordnung des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) für den Masterstudiengang Maschinenbau vom 06.08.2015 sowie der Änderung der Zulassungssatzung für den Masterstudiengang Maschinenbau.

 

Inhalte gemäß der Satzung für das hochschuleigene Zulassungsverfahren

Der Zugang zum Masterstudiengang Maschinenbau setzt ein mindestens 18-wöchiges Berufspraktikum voraus. Davon sind mindestens zwölf Wochen als Fachpraktikum abzuleisten. Maximal sechs Wochen können als Vorpraktikum abgeleistet werden.

Die Tätigkeiten im Vorpraktikum können aus folgenden Gebieten gewählt werden:

  • spanende Fertigungsverfahren,
  • umformende Fertigungsverfahren,
  • urformende Fertigungsverfahren und
  • thermische Füge- und Trennverfahren.

Es sollen Tätigkeiten in mindestens drei der o.g. Gebiete nachgewiesen werden.

Die Tätigkeiten im Fachpraktikum müssen inhaltlich denen eines Ingenieurs entsprechen. Die Tätigkeiten können aus folgenden Gebieten gewählt werden:

  • Wärmebehandlung,
  • Werkzeug- und Vorrichtungsbau,
  • Planung von Instandhaltung, Wartung und Reparatur,
  • Planung von Messen, Prüfen und Qualitätskontrolle,
  • Oberflächentechnik,
  • Entwicklung, Konstruktion und Arbeitsvorbereitung,
  • Montage-/Demontageplanung und
  • andere fachrichtungsbezogene komplexe Tätigkeiten (Projekte) entsprechend den gewählten Schwerpunkten.

Aus diesen Gebieten sollen mindestens zwei unterschiedliche Gebiete nachgewiesen werden. Tätigkeiten aus dem Bereich eines Facharbeiters werden für das Fachpraktikum nicht anerkannt.

 

Anerkennung des Berufspraktikums

Für die Anerkennung des Berufspraktikums sind ein Tätigkeitsnachweis (Praktikantenzeugnis) der Firma mit Art und Dauer des Praktikums im Original sowie der Zulassungsbescheid erforderlich. Die Art der einzelnen Tätigkeiten muss aus dem Nachweis/Zeugnis klar ersichtlich sein. Bei Unklarheiten kann auch der Praktikumsvertrag verlangt werden.

Die Anerkennung des Praktikums erfolgt durch das Praktikantenamt der Fakultät Maschinenbau. Das Praktikantenamt entscheidet, inwieweit die praktische Tätigkeit den Praktikumsvorschriften entspricht und ob bzw. in welchem Umfang diese als Berufspraktikum anerkannt werden kann.

Die eingereichten Unterlagen müssen nach vier Wochen wieder im Praktikantenamt abgeholt werden.

Fehltage müssen nachgeholt werden. Zu Fehltagen zählen u.a. auch Urlaubstage und Abwesenheit wegen Arbeitsunfähigkeit. Tätigkeiten, welche an Universitäten, gleichgestellten Hochschulen oder in vergleichbaren Forschungseinrichtungen durchgeführt wurden, werden nicht als Berufspraktikum anerkannt.

Es wird empfohlen, die Zulassungsauflage im 1. Fachsemester zu erfüllen.

 

Praktikantenvertrag

Das Praktikantenverhältnis wird rechtsverbindlich durch den zwischen dem Betrieb und dem Praktikanten abzuschließenden Ausbildungsvertrag. Im Vertrag sind alle Rechte und Pflichten des Praktikanten und des Ausbildungsbetriebes sowie Art und Dauer des Praktikums festgelegt.