Über uns
Die Fakultät für Maschinenbau gehört neben der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, vier Helmholtz-Programmen und acht Instituten des Großforschungsbereichs zum Bereich 3 "Maschinenbau und Elektrotechnik" des KIT. Die Fakultät besteht aus über 20 Instituten mit ca. 1.000 Mitarbeitenden, darunter rund 45 Professorinnen und Professoren, 460 wissenschaftliche Mitarbeitende und 200 Mitarbeitende in Verwaltung und Technik. Hinzu kommen einige hundert Tutoren und wissenschaftliche Hilfskräfte.
Übersicht
Studium
Beratung
Internationales
Promotion
Forschung
Die Fakultät

Angesichts einer sich global verändernden Sicherheitslage will das KIT mit Forschung und Innovation gezielt Deutschlands und Europas Sicherheit und Souveränität stärken. Ein jetzt veröffentlichtes Positionspapier formuliert die Bereitschaft, wissenschaftliche Beiträge zur Stärkung der inneren und äußeren Sicherheit und damit zur Resilienz der Demokratie zu leisten. Es unterstreicht außerdem die Notwendigkeit einer kritisch-reflektierten und ethisch fundierten Herangehensweise. „Die sich verändernde geopolitische Lage hat erhebliche Auswirkungen auf unsere Sicherheit“, sagt Professor Jan S. Hesthaven, Präsident des KIT. „Wir stehen für Grundwerte wie Demokratie und Freiheit, auch der Wissenschaftsfreiheit. Gleichzeitig haben wir gegenüber der Gesellschaft unsere Verpflichtungen. Deshalb sind wir entschlossen, durch unsere Arbeit Sicherheit zu stärken und als öffentliche Forschungseinrichtung zum Gemeinwohl beizutragen.“

Am 20. April 2026, hat Bundeskanzler Friedrich Merz den Stand des KIT auf der Hannover Messe besucht. Gemeinsam mit Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche, galt sein Interesse der sogenannten Ersten Wand, dem Tritium Breeding Blanket, dem entscheidenden Schritt zu einem künftigen Fusionsreaktor. Professor Jan S. Hesthaven, Präsident des KIT, stellte dem Bundeskanzler den Stand der Forschung sowie die Bedeutung der Ersten Wand vor und dankte der Bundesregierung für ihre Unterstützung. Die Fusionsforschung am KIT sei weltweit einzigartig, so Hesthaven. Merz lobte die Arbeit, die am KIT geleistet werde. „Wir brauchen die Fusionstechnologie!“, so der Kanzler. Er wiederholte seinen Anspruch, dass der erste Fusionsreaktor in Deutschland stehen solle. Die Forschung des KIT sei dazu unverzichtbar. (aus KIT-News ckö/tsc, 20.04.2026)

Innovatives Materialsystem für 3D-Drucktechnologie ermöglicht keramische Hochleistungskomponenten.
Ein Forschungsteam am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat im Projekt CeraMMAM ein Materialsystem entwickelt, mit dem sich Hochleistungskomponenten aus mehreren Materialien mithilfe eines universellen Bindersystems in einem einzigen Prozess herstellen lassen. Die Technologie eröffnet neue Perspektiven für industrielle Anwendungen – insbesondere in der Medizintechnik, im Maschinenbau sowie in der Luft- und Raumfahrt. Vom 20. bis 24. April 2026 präsentieren die Forschenden auf der Hannover Messe am Stand des KIT (Halle 11 am Stand B06) erstmals industrielle Prototypen und Demonstratoren sowie die Einsatzmöglichkeiten der additiven Multimaterial-Fertigung. KIT-Presseinformation

Die KIT-Fakultät für Maschinenbau heißt ihren zum 01.04.2026 neu berufenen Professor für Thermische Turbomaschinen Dr. Marco Lorenz vom Institut für Thermische Strömungsmaschinen (ITS) ganz herzlich willkommen.

Mit den Fakultätslehrpreisen würdigt das Präsidium Lehrveranstaltungen, die sich insbesondere durch forschungs- und anwendungsorientierte Lehrmodule sowie neue Formen des Lehrens und Lernens, Interdisziplinarität oder hohe Aktualität des vermittelten Fachwissens auszeichnen. In diesem Jahr erhielt die Grundlagenveranstaltung „Informationstechnik und Automatisierungstechnik" im 2. Semester der Bachelorstudiengänge Medizintechnik, Elektro- und Informationstechnik sowie Mechatronik, betreut von Prof. Mike Barth, Marwin Madsen, Marcel Auer und Jakob Pfefferle, den Fakultätslehrpreis Elektrotechnik und Informationstechnik. Der Fakultätslehrpreis Maschinenbau ging an Prof. Sven Matthiesen, Oliver Liewerenz und Christoph Wittig vom Institut für Produktentwicklung (IPEK) und Prof. Sören Hohmann und Armin Teltschik für Regelungs- und Steuerungssysteme (IRS) für die Lehrveranstaltung „Mechatronische Systeme und Produkte".

Vier geförderte Vorhaben stärken Forschungsinfrastrukturen in Produktionstechnik, Klimaforschung. Batterierecycling und Quantenkommunikation. Im aktuellen Wettbewerb des Landes Baden-Württemberg um Fördermittel aus dem EFRE hat das KIT außerordentlich erfolgreich abgeschnitten. Für drei Projekte als Antragsteller sowie ein weiteres als Partner wirbt das KIT insgesamt 5 855 000 Euro ein. Die Mittel fließen in den gezielten Ausbau moderner Forschungsinfrastrukturen in strategischen Zukunftsfeldern.
... mehr News
